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‚Sie zahlen mit Karte? Nein, mit Apple Pay bitte.‘

Apple Pay ist nun in den wichtigsten Volkswirtschaften Europas verfügbar, darunter UK, Deutschland und Österreich. Doch nicht nur Apples proprietäres System, auch Google Pay ist mit von der Partie.  Das bedeutet, dass weit über 150 Millionen Menschen Zugang zu mobilem Bezahlen haben, auch die Händler wie Rewe, Netto und Co. sind dank neuer Bezahlterminals für die Zeitenwende gerüstet.  


Die technologischen Voraussetzungen sind also geschaffen und auch die Statistiken spiegeln eine vermehrte Verwendung der Dienste wider, so nutzten im Februar laut einer Studie von SKOPOS 12% aller Android-User Google Pay und 40 % aller iOS-Nutzer Apple Pay – ein gewaltiger Wert, wenn man bedenkt, dass beide Bezahlvarianten noch nicht lange am Markt verfügbar sind.

Dennoch sind die neuen Verfahren noch nicht bis in den letzten Winkel vorgedrungen, das liegt vor allem an der sehr deutschen Einstellung zu Geld („Nur Bares ist Wahres“). Zudem herrscht oft Unwissen über die genaue Prozedur, beispielsweise darüber, wie und ob das Bezahlen überhaut an den gewohnten Stellen möglich ist. Viele schrecken auch vor angeblicher Datensammelei zurück und fürchten sich vor eventuellen Hackerangriffen und Schlupflöchern, darum lasst uns an dieser Stelle betreffend beider Bezahlvarianten einmal grundsätzlich mit ein paar Vorurteilen aufräumen, die immer wieder im Raum stehen und mit denen auch der Autor selbst schon konfrontiert wurde.

1. „Ich möchte nicht, dass Google/Apple meine Einkäufe sehen können.“
Das können sie nicht. Beide Unternehmen übermitteln beim Bezahlen am Terminal nur einen sogenannten Einmal-Token, die eigentliche Kreditkartennummer und andere Details verbleiben auf eurem Smartphone. Weder der Händler noch der Terminalbetreiber bekommt konkrete Daten. Im Endeffekt bedeutet das, dass am Ende sogar WENIGER Daten erhoben werden, als bei der klassischen Zahlung mit Kreditkarte. Google selbst bekommt hingegen nur folgende Daten: Datum, Uhrzeit und Betrag der Transaktion, sowie Name des Händlers („REWE Hamburg-Nord“) – also das, was sowieso auf eurer Kreditkartenabrechnung steht. Apple geht noch rigoroser vor und speichert weder Transaktionsdaten, noch Kreditkartendaten in der Cloud, sondern belässt sämtliche sicherheitsrelevanten Informationen auf eurem Gerät.

2. „Wie verdient Google/Apple denn an den Diensten Geld?“
Eine berechtigte Frage, denn kein Unternehmen agiert aus reinem Altruismus.
Google erhebt derzeit keinerlei Gebühren, weder für Händler, noch für Kunden. Das Modell ist bekannt: Nutzer und Händler sollen sich an den Service längere Zeit gewöhnen, später werden dann wahrscheinlich für Händler Gebühren erhoben.
Apple handhabt es etwas anders, hier werden dem Händler pro Kreditkartenzahlung 0,5% des Betrages in Rechnung gestellt. Das hält sich in Grenzen und deckt sich mit vorherigen Kosten einer klassischen Kreditkartenzahlung. Grundsätzlich bezahlt ihr bei Apple auch mittel- und langfristig „ehrlich“ mit eurem Geld – nicht mit euren Daten.

3. Keine Ausreden für Händler: „Aber machen Kleinstzahlungen nicht das Geschäft kaputt?“
Nein. Bis 2014 war es so, dass ein Händler, wenn er Kartenzahlungen anbot, einen Prozentsatz des Betrages an seine Bank bezahlen musste, allerdings mindestens 80 Cent. Wollte jemand also eine Packung Kaugummi für 2 Euro mit seiner Kreditkarte zahlen, resultierte das am Ende in einem Verlust für den Händler. Diese Mindestgebühr wurde allerdings vom Kartellamt abgeschafft, seitdem zahlen Händler von 0,15-0,2%/Zahlung an ihre Bank, grundsätzlich wird der Betrag individuell verhandelt.

4.„Okay, aber wo kann ich denn nun mobil Bezahlen?“
Grundsätzlich überall dort, wo das bekannte NFC Symbol zu sehen ist. Weit über 70% aller installierten Terminals bieten die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens an.

Es lässt sich also festhalten, dass die Bedingungen für das mobile Bezahlen äußerst günstig sind und einer Verbreitung nichts im Wege steht – vorausgesetzt, Händler und Kunden lernen die neuen Methoden zu schätzen. Hier bedarf es noch an Aufklärung, Kunden und Personal müssen „Real World Experience“ sammeln, um den Trend zur Normalität werden zu lassen.
Langfristig wird sich auch in Deutschland Bequemlichkeit und Komfort durchsetzen. Grundsätzlich sind bargeldlose Zahlungen die Zukunft – es führt kein Weg zurück.

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