2019 im Rückblick - Die interessantesten Themen

Ganz oben stand für euch, geordnet nach Interesse, die Veröffentlichung zu Artikel 13, in der wir das Für und Wider abwägten. 
Es herrschte damals allerlei Aufregung, Menschen gingen auf die Straße, demonstrierten für ein freies Internet und freie Meinungsäußerung.
Politiker mussten sich Interviews stellen und sich fragen lassen, ob sie denn überhaupt die Funktionsweise des Netzes an sich kennen würden. Youtuber aller Größenordnungen taten sich zusammen, kollaborierten und veröffentlichten Videos zum Thema und sogar Rechtsanwaltskanzleien prüften das Gesetzespaket auf Schwachstellen, kurzum: Es war ein großes Durcheinander.

Was blieb am Ende davon übrig, wurde unsere Freiheit im Netz eingeschränkt? Wurden die Befürchtungen der Kreativgemeinde wahr? 
Natürlich nicht.
Wir schrieben dazu, nachdem wir in Stichpunkten so prägnant wie möglich erklärten, worum es bei Artikel 13 überhaupt geht, am Ende:
"Grundsätzlich lässt sich bescheinigen, dass, wie so oft im Leben, nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. Trotz aller Peinlichkeiten, die allen voran ein Herr Voss von sich gab und gibt, wird sich in unserem Alltag, also vornehmlich im Alltag als Konsument nichts ändern. Schwerer haben werden es hingegen Menschen, die sich an Werken anderer bedienen und diese entweder als ihre eigenen ausgeben oder schlicht kopieren und veröffentlichen."
Mit dieser Einschätzung sollten wir am Ende auch recht behalten, denn im Endeffekt änderte sich vor allem für Privatanwender: Nichts.
Mittlerweile hat sich die Aufregung bezüglich des Themas ebenfalls gelegt, schließlich und endlich handelte es sich im ein "Hype-Thema", das in sehr kurzer Zeit sehr viel Aufmerksamkeit erregte, um dann ein paar Wochen später im Sande zu verlaufen - wohl auch, weil die Menschen merkten, wie wenig sie tatsächlich von den neuen Gesetzen spürten.

Das nächste große Thema, das wir sogar mehrmals in diesem Blog aufgriffen, war E-Learning und Digitalisierung
Wir bescheinigten dem Bildungssystem in Deutschland eklatante Lücken, was die Verwendung digitaler Möglichkeiten an Schulen angeht. 
Wir schrieben dazu:
"Im Grunde lernen Schüler immer noch genau so, wie vor 20 oder 30 Jahren – Ausnahmen bestätigen die Regel. Am Anfang des Schuljahres gibt es eine Liste mit Schulbüchern, die das Kind dann in den Rucksack packt, nicht selten wiegt die gesamte Lektüre über 10kg. Hausaufgaben werden auf Zetteln gemacht, Arbeitsblätter, sowie die angesprochene Lektüre sind ob der Natur analoger Medien oft im Moment des Drucks veraltet - die Liste an Problemen scheint endlos."
Im Kontrast zum vorherigen Thema hat sich daran (natürlich) bis heute nichts geändert. Bildung an sich ist in Deutschland zwar relativ frei zugänglich, jedoch ist weiterhin nicht abzustreiten, dass Schüler aller Altersklassen dem Lehrpersonal bezüglich Digitalisierung meist um Lichtjahre voraus sind und dass das höchste der (digitalen) Gefühle im Unterricht oft die Verwendung eines zehn Jahre alten Laptops der Schule ist, auf dem eine PowerPoint-Präsentation läuft. 

Versteht uns nicht falsch: Wir wollen nicht, dass neue Technologien verwendet werden, nur um cool und trendy zu wirken, sondern allein deshalb, um den Kindern von heute die Möglichkeiten zu bieten, die nun einmal vorhanden sind. Die Technik entwickelt sich rasend schnell weiter, wir sehen das in unserem Beruf naturgemäß tagtäglich. Schule und Bildung jedoch verbleiben jedoch bezüglich Digitalisierung auch mental beim Begriff "neue Medien" - das Ganze wird so stiefmütterlich behandelt, als wäre just gestern der erste Computer erfunden worden.
Eine unserer Wünsche für das nächste Jahr wäre es, dass sich dort einiges ändert.

Last, aber definitiv not least habt ihr ordentlich auf den Artikel geklickt, der SEO für den Mittelstand beschreibt und analysiert.
Es handelte sich dabei um einen Zweiteiler, in dem wir die Wichtigkeit von Suchmaschinenoptimierung für mittelständische Firmen zum wiederholten Male hervorhoben. 
Das Thema wird in den nächsten Jahren sogar noch an Wichtigkeit hinzugewinnen, da sich das "Google-Karussell" bezüglich Anpassungen des Algorithmus' schneller dreht als je zuvor. 
Wir schrieben:
"SEO ist ein Langstreckenlauf, die erste Optimierung der Webseite auch nur der erste Baustein auf dem Weg zu einer ständigen und vor allem erfolgreichen Präsenz bei den größten Suchmaschinen. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur, einer davon ist der Algorithmus, mit dem Google seine Suchergebnisse „ranked“, denn dieser unterliegt ständigen Änderungen. Ändert der Konzern etwas an diesem, ist es danach an uns herauszufinden, was genau geändert wurde und was wir tun müssen, um den alten Status Quo, das bedeutet ein hohes Ranking, wiederherzustellen."
Wir beschäftigten uns insgesamt ganze drei Mal mit dem Thema, mal mehr, mal weniger "in depth", da wir der Überzeugung sind, dass die schönste, technologisch anspruchsvollste Webseite, in die mitunter hunderte Arbeitsstunden flossen, nichts wert ist, wenn sie auf Google und Co. schlicht nicht erscheint und infolgedessen die Konkurrenz Aufträge und Bekanntheit erlangt.

Lasst uns an dieser Stelle euch, der treuen Leserschaft, für eure Treue danken! Wir freuen uns sehr darauf, euch auch im kommenden Jahr wieder an gewohnter Stelle begrüßen zu dürfen. 
Vielen Dank - und guten Rutsch!

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