Design-Sünden – Das Hamburgermenü

Jeder kennt es, die meisten schauen darüber hinweg oder haben sich schlicht daran gewöhnt: Das Hamburgermenü ist mittlerweile überall zu finden. Entstanden aus der Notwenigkeit heraus, mehrere Menüpunkte auf einem kleinen Bildschirm unterzubringen, dachten sich „findige“ Designer seit ca. 2016: Das ist schick, lasst uns das auch auf Webseiten und Programmen einbringen.
Seitdem prangt es überall: In Browsern (Microsoft EDGE), in Programmen (Windows Taschenrechner-App), und natürlich auf allerlei Webseiten.

Border Pixel Windows 10

Das ist Unsinn.
Wie oben angesprochen entstand das Hamburgermenü, weil man mehrere, meist mehr als vier Menüpunkte auf einem kleinen Display wie zB. einem Smartphone unterbringen wollte, ohne die Landingpage oder den Splashscreen zu unübersichtlich zu gestalten.
Die Verwendung auf Monitoren jedoch, die eine Auflösung von mindestens 720p bieten, empfiehlt sich jedoch nicht, denn erstens ist auf dem Bildschirm, responsives Design vorausgesetzt, genug Platz (siehe Beispiel unten) und zweitens bedeutet es für den Nutzer schlicht einen Mehraufwand, wenn er auf versteckte Menüelemente nur mit Hilfe eines zusätzlichen Klicks zugreifen kann.

website hamburger navigation

Als positives Beispiel ist die Twitter-App zu nennen: Diese verzichtet auf das unsägliche Icon und kombiniert Unterpunkte in vier übersichtliche und klar benannte Menüs, die keinen Zweifel an der darunterliegenden Funktionalität aufkommen lassen.

hamburger icon IMG 2251

Benötigt man für sein Vorhaben dennoch mehrere Icons/Funktionen, die sich nicht in maximal vier Überpunkten zusammenfassen lassen, sollte man eines dieser vier Icons opfern, um Platz für ein benanntes Menü („mehr“) zu schaffen, in dem die benötigten Punkte vereint werden.
Grundsätzlich gilt: So viel Funktionalität auf den ersten Blick wie möglich, aber so wenig wie nötig.

Auf Webseiten, die primär auf konventionellen Geräten wie PCs dargestellt werden sollen, gilt dieses Prinzip natürlich ebenso.
Selbst wenn sich Nutzer an die Verwendung des Hamburger-Menüs gewöhnt haben sollten – es ist und bleibt in genannten Fällen ein schlicht unnötiges und nicht intuitiv zu bedienendes Designelement.

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