Google weiß alles – oder?

Genau das wollten wir einmal für euch herausfinden und haben - ironischerweise mit Hilfe selbiger Suchmaschine - einiges an Ergebnissen zusammengetragen.
Natürlich spornte uns dazu der aktuelle Skandal bzgl. Facebooks Umgang mit Daten an, der ja einiges an Staub aufgewirbelt hat.

Nicht nur Kritik der Medien war hier laut und stark zu vernehmen, auch durfte sich Herr Zuckerberg in einer Anhörung (https://goo.gl/kzHnKK) für seine nicht vorhandene Moral beim Thema Datenschutz rechtfertigen.

Doch ist Facebook wirklich das Nonplusultra wenn es darum geht, wer am freizügigsten mit euren Daten und Medien umgeht, oder gibt es einen stillen Gigangen, der viel, viel mehr weiß?
Natürlich kennt ihr die Antwort: Ja, und es ist Google.
Halten wir einmal die wichtigsten Services des Mutterkonzerns Alphabet fest: Android, Google Suche, Google Fotos, Maps, Drive, Kalender, Mail, Übersetzer, Youtube, Earth, Kontakte, Hangouts, Chrome, Play Store, Adsense und Adwords, Analytics, Finanzen, Flights, Office, Streetview und noch viele mehr.

Nach so einer Liste möchte man sprichwörtlich erst einmal Luft holen.
Manche werden sich nun fragen, wie Facebook das Ganze finanziert, schließlich sind alle diese Services umsonst und für jeden frei zugänglich.
Das Wort „umsonst“ muss hier allerdings genau definiert werden, natürlich bezahlt ihr für all diese aufwendigen Services kein Geld, allerdings mit etwas anderem: Euren Daten.
Alles, ja wirklich alles, was ihr jemals in eurem Leben mit Hilfe dieser Services angesehen, gelesen, gesucht, gehört oder genutzt habt, ist gespeichert. Euer gesamter Tagesablauf könnte im Zweifelsfall rekonstruiert werden.

Eine derartige Informationsfülle bringt natürlich manche ins Schwitzen, schließlich beschweren wir uns, auch gern in sozialen Medien, über die Datensammelwut der Konzerne – tun dies dann aber vom Androidhandy oder auf Facebook, was einer gewissen Ironie nicht entbehrt.

Doch muss man davor eigentlich Angst haben, soll man sich nun einigeln und den Stecker ziehen?
Mitnichten, denn was genau wo gesammelt wird, schreibt Google deutlich in seine AGBs – nicht nur das, sie bieten euch ebenfalls eine Funktion an, mit der ihr sämtliche jemals über euch gesammelten Daten herunterladen und selbst checken könnt, was genau Google über euch weiß.
Diese Funktion nennt sich „Takeout“ ( https://takeout.google.com/settings/takeout ).
Sie ist selbsterklärend und nach der Fertigstellung eures Archives könnt ihr den gesamten Datensatz als .zip Archiv herunterladen und bestaunen.
Manche werden erstaunt sein, dass sogar Daten, die ihr in eurem Google Drive einmal gelöscht habt darin enthalten sind.

Erstaunen sollte einen das allerdings nicht wirklich.
Aufgrund des Sammelns der Daten über Jahre von Millionen Usern ist Google zu dem geworden, was es heute ist: Der beste Anbieter für Suchergebnisse, Freemail, Cloud Speicherplatz und Handy-Betriebssystemen, um nur ein paar der Baustellen zu nennen.
Mal ehrlich: Habt ihr schon einmal eine andere Suchmaschine als Google verwendet, bspw. DuckDuckGo, Yahoo oder andere?
Wahrscheinlich. Und waren die Ergebnisse auf Dauer von gleicher Qualität wie die Googles?
Wahrscheinlich nicht.

Und genau hier liegt das Hase im Pfeffer. Natürlich kann man den Konzern misstrauisch beäugen und sollte das in Maßen auch tun, denn schließlich bringt eine solche Datenfülle eine große Verantwortung mit sich, allerdings muss man neidlos anerkennen, dass ohne Google unsere Welt heute nicht so wäre, wie sie ist. Etwas im Internet zu suchen ist gleichbedeutend mit „googlen“ und nicht mit „yahooen“ oder „duckduckgoen“ und das hat seinen Grund, er liegt in der Qualität der Suchergebnisse, die durch den Input von genannten Usern dermaßen gut wurde, dass sie schlicht konkurrenzlos ist.

Wir rufen also an dieser Stelle im Kontrast zu vielen anderen Blogs und Medien nicht dazu auf, sich digital „einzugraben“, sondern das Beste aus der vorhandenen Situation zu machen. Google bietet wirklich tolle Services, die einen so gut wie nie im Stich lassen, warum sollte man sie also verteufeln? Wer dennoch Google wirklich misstraut und sich über den Datenschutz beschwert, der sollte zu 100% konsequent sein und sämtliche(!) Google Services aus seinem Leben verbannen – ein Vorhaben, das für die meisten nur schwer und/oder unter großem Aufwand zu realisieren wäre.

Übrigens, eines ist sehr viel sicherer als Google: Eure Daten bei uns. 

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