Webdesign-Trends im Jahr 2018

Im Jahre 2017 begannen sich einige Trends Bahn zu brechen, seien es die Weiterentwicklung des seit 2012 langsam aufkeimenden Flat-Designs oder auch verbesserte Mikrointeraktionen, die zu mehr einladenden Handlungen einluden.

Auch wurde oft auf „sicheren“ Farbraum gesetzt, um die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln des „trendigen“ Flat-Designs umzusetzen.

In diesem Jahr hingegen beginnen sich vormals gesetzte Trends in der Masse zu etablieren und gleichzeitig entstehen Abwandlungen eben jener Trends, um sich von der Masse abzusetzen.
Einer dieser Trends, der als äußerst begrüßenswert betrachtet wird, ist Flat 2.0.
Wurde im Jahre 2012 beispielsweise mit Windows 8 noch vermehrt auf brutal flache Schaltflächen und Bedienelemente auf Webseiten gesetzt, bewegen wir uns nun wieder ein kleines Stück zurück in Richtung Skeuomorphismus, also einer Art, Elemente im Web so darzustellen, dass deren Aussehen angelehnt ist an Dingen, die wir aus dem echten Leben kennen.


(Screenshot: bluecompass.com)


Der zweite Trend, der begann sich in der ersten Jahreshälfte des Jahres 2018 mehr und mehr zu etablieren, ist die bessere Kenntlichmachung von Nutzerinteraktionen durch Animationen.
So kann beispielsweise durch das „Aufploppen“ einer Zahl neben einem Web-Icon auf mehr spielerische Art und Weise der Eingang einer oder mehrerer neuer Nachrichten oder Notifications angezeigt werden. Das Stichwort lautet hier schlicht Auflockerung ehemals statischer Designs.



(Gif: Notification Badges von Blaine Billingsley)


Der dritte Trend, der naturgemäß ohne beschreibendes Bild auskommen muss, ist die Verwendung eigener Bilder. Sicher kennt ihr das aus vergangenen Tagen: Man geht auf eine Firmenwebseite, navigiert zu dem Bereich in dem einem Support angeboten werden soll und oben befindet sich ein Stockfoto von einer freundlich lächelnden Dame mit Headset.
Dieser neuerliche Trend wirkt dem entgegen – durch das Verwenden eigenen, hochwertigen Bildmaterials soll mehr Individualität und Professionalität vermittelt werden.
Anstatt der „Random“ lächelnden Dame wird euch in Zukunft eine echte Mitarbeiterin oder ein echter Mitarbeiter des Unternehmens die Inanspruchnahme des Supports schmackhaft machen.


Der letzte Trend, über den ich heute sprechen möchte ist das Verwenden von knalligen, oft gegensätzlichen Farben zur Gewinnung von Aufmerksamkeit des Besuchers bzw. des potentiellen Kunden. Einerseits hat dies schlicht mit Marketing zu tun, andererseits soll so erreicht werden, dass einem das Abbild der Webseite im Kopf bleibt, auch nachdem man sie schon verlassen hat, egal ob einem das grafisch Gebotene nun tatsächlich gefallen hat oder nicht.
Eines ist klar: Folgt ihr diesem Trend, ist euch Aufmerksamkeit sicher.



(Screenshot: dropbox.design)

Fazit:
Während das Flat-Design der ersten Tage zwar minimalistisch, aber auch teils fernab der Realität und potentieller Kundschaft war, wird es nun im Jahre 2018 wieder persönlicher.
Ferner wird Individualismus großgeschrieben, größer noch, als in den Jahren vorher, in denen oft der Eindruck entstand, das Web wäre eine einzige große Webseite, da alle den gleichen Design-Grundsätzen folgten.
Was ihr aber auch tut: Folgt nicht einfach ohne Nachdenken Trend X oder Y, es lohnt sich immer, die eigenen Vorlieben designtechnisch anspruchsvoll im eigenen Projekt unterzubringen.
Dafür sind übrigens auch wir da – sprecht uns gern an, wir sind immer für euch da! 😊

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