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News by Facebook – Die Rettung für Verlage?

Wir fallen direkt mit der Tür ins Haus: Die jüngsten Auflagenzahlen der sieben größten überregionalen Tageszeitungen sehen dramatisch aus. Die BILD verlor knapp 10% im Vergleich zum Vorjahresquartal, die SZ 4,5%, die WELT 17% (Quelle).

Zahlen dieser Art sind die großen Verlagshäuser schon fast gewohnt – durch die Demokratisierung und Digitalisierung von Medien ist es jedem möglich, seine Nachrichten umsonst und schnell zu beziehen, klassische Abonnements sind schlicht nicht mehr nötig.
Es bedarf nur eines einzigen Klicks auf Google News, um das aktuelle Tagesgeschehen inklusive lokaler Nachrichten zu konsumieren, und zwar durchweg ohne Bezahlschranke, da Google entsprechende Artikel gar nicht erst verlinkt, dementsprechend ächzen die Verlage unter der zunehmenden Last.

Die Rettung könnte von einem alten Bekannten kommen: Facebook. Soeben gab der Konzern bekannt, dass er einen Bereich innerhalb seines sozialen Netzwerks ab kommendem Herbst für Medieninhalte herrichten wolle.
Facebook geht dabei nach dem umgekehrten Belohnungsprinzip vor: Nicht die Verlagshäuser bezahlen dafür, dass ihre Inhalte angezeigt werden, stattdessen winken den Medien bis zu drei Millionen Dollar pro Jahr, wenn sie ihre Artikel in Gänze oder in Teilen in der neuen Sektion veröffentlichen.
Ziel des Ganzen ist es, „hochwertige und vertrauenswürdige News“ in einem Umfeld zur Verfügung zu stellen, das immerhin ca. 41% der Deutschen sowieso jeden Tag nutzen – und das kostenfrei für den Besucher.
Wie Facebook von der neuen Strategie profitiert? Ganz einfach: Durch das Einbinden von News, so die Wette des Konzerns, wird der durchschnittliche User mehr Zeit auf der Plattform verbringen, demensprechend steigt auch der „Anzeigenwert“ pro Kunde an – Facebook kann dann also sein Anzeigengeschäft ausbauen oder zumindest höhere Preise pro Klick verlangen.
Ebenfalls lobenswert: Facebook will den Inhaltserstellern die Wahl lassen, ob sie ihre Artikel direkt auf Facebook platzieren, nur in Auszügen, oder nur Links bereitstellen, die dann auf die jeweils eigene Webseite weiterleiten.

Am Ende steht also eine Win-Win-Win-Situation: Der Kunde bekommt weiterhin seine Nachrichten, kuratiert und hochwertig, von Magazinen wie der New York Times und Co., ohne sich auf die Suche im Netz machen zu müssen – direkt in einer der meistgenutzten Apps der Welt.
Die Verlage haben eine Möglichkeit, mit Inhalten, die sie ja sowieso erstellen, auf bequemem Wege zusätzliche Klicks und Nutzer zu generieren, ohne extra dafür zu bezahlen, wie bei klassischen Angeboten. Stattdessen versorgt Facebook sie mit der dringend benötigten Finanzierung.
Zuletzt profitiert Facebook ebenfalls, wie oben angesprochen durch das Plus an Zeit, die ein Nutzer im Netzwerk verbringt, Artikel kommentiert und teilt.

Wir sagen: Das kann funktionieren!
Der Dienst wird aller Voraussicht nach in den USA starten und sich bei Erfolg innerhalb des nächsten Jahres auch zu uns nach Europa aufmachen.

Was meint ihr, hat das Konzept eine Chance?

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