Progressive Web Apps

Benutzt ihr euer Smartphone und/oder Tablet öfter, als euren PC? Dann seid ihr in guter Gesellschaft. Der von mobilen Geräten und Plattformen generierte Traffic löst seit Jahren die Nutzung des „klassischen“ Webs ab.

Setzt sich dieser Trend fort, so ist es durchaus möglich, dass auch große Netzwerke wie Facebook eines Tages komplett darauf verzichten, ihre Inhalte via Browser anzubieten.
Aus Sicht des Betreibers macht das auch durchaus Sinn, schließlich kostet der Unterhalt einer Webseite enorme Ressourcen, ferner spart man sich Suchmaschinenoptimierung und das Stopfen von Sicherheitslücken.
Die Gefahr besteht jedoch darin, dass damit das klassische Internet wie wir es kennen schlicht am Ende wäre, da in sich geschlossene und von Firmen erschaffene Ökosysteme offene Standards verdrängen würden.
Nicht nur für Nutzer wäre dies eine Gefahr, auch für Google, da dieser Konzern von Werbeeinnahmen im offenen Web lebt und geschlossene Ökosysteme sich nachhaltig negativ auf die Bilanz auswirken dürften.
Eine Gefahr bestünde auch für Designschaffende wie uns, denn schließlich ist es unsere Arbeit und unsere Leidenschaft, anspruchsvolle Nutzererlebnisse für euch zu generieren. Stellt euch eine Welt vor, in der es, drastisch ausgedrückt, keine Webseiten mehr, sondern nur noch Zugriff auf Dienst XY via App gäbe – das Internet wäre nie mehr dasselbe.  

Die Lösung für all diese Probleme: Progressive Web Apps. Sie bieten das Beste aus beiden Welten und zwar Zugriff auf Gerätefunktionen wie GPS und Lagesensorik oder den Speicher, sowie die Möglichkeit der Beibehaltung der oben beschriebenen offenen Standards, sowie das Abwenden der sogenannten Walled Gardens, die nur noch von einem Unternehmen in Abschottung vom Rest der Welt kontrolliert werden.
Ferner können diese Webapps, da es sich im technischen Sinne weiterhin um Webseiten handelt, ebenso von Google gefunden und indexiert werden, wie klassische Inhalte. Außerdem würde das Updaten von Apps entfallen, da Inhalte wie auch die gesamte Funktionsweise der App vom Server zur Verfügung gestellt würden.
Die technischen Grundvoraussetzungen sind bereits geschaffen: Seit 2017 sind sie unter Android voll lauffähig, bei iOS dauert die vollständige Umsetzung etwas länger, da es beispielsweise noch nicht möglich ist, Push Notifications zu senden – ferner verbleiben PWA’s nicht lange genug im Browsercache, sodass sie im schlimmsten Falle offline nicht verfügbar sind.

Die ersten Schritte sind allerdings gemacht, und PWA’s sind, zumindest in unseren Augen, das App-Modell der Zukunft. Eine kleine, feine Auswahl an Beispielen für Progressive Web Apps bietet euch die Seite https://pwa.rocks , dort könnt ihr eigenhändig ausprobieren, wozu diese schon heute in der Lage sind.

MakroMedia Webdesign aus Soest und Warstein

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