UX: Glücksgefühle durch gutes Webdesign?

Über UX-Design und Co. haben wir in der Vergangenheit schon äußerst oft geschrieben und berichtet. Nicht umsonst, denn das Thema beschäftigt sich neben technischen Aspekten eben auch mit der Psychologie der Menschen und wie sie bestimmte Abläufe bei der Benutzung eines Programmes oder einer Webseite empfinden. Das Ziel ist immer, den Nutzer nicht nur an die Hand zu nehmen und ihm eine übersichtliche Seite zu präsentieren, sondern auch, ihn zu den Dingen zu animieren, die ihr euch als Betreiber wünscht.

So, wie es auch im Supermarkt prominent platziert noch ein Schild mit den neuesten Sonderangeboten gibt, leitet ihr im besten Falle eure Nutzer genau dahin, wo ihr sie haben wollte – ohne, dass sie sich gelenkt vorkommen.
Ein neuer Trend hält diesbezüglich grade Einzug, dabei soll das Wohlbefinden der Nutzer durch positive psychologische Reize gesteigert werden. Finde ich mich „nur“ auf einer Seite gut zurecht, ist das sicher gut, Positive UX Design geht aber noch einen Schritt weiter. Abgesehen von der Usability als solcher soll erreicht werden, dass die Emotionen der Nutzer aktiv positiv beeinflusst werden, sodass sie selbst erklären würden, dass sie „irgendwie“ dieses Nutzererlebnis als besonders gut definieren würden.

Dazu ist es nötig, schon ganz am Anfang des kreativen Schaffensprozesses das Konzept auf Positive UX Design auszulegen.
Die Devise heißt hier nicht nur „schnell ans Ziel“, sondern „schnell und hübsch ans Ziel“. Denkt kurz nach: Wie kann ein Nutzer durch und mit eurem Produkt zum Lächeln gebracht und zu positiven Emotionen bewegt werden?
Falls ihr nun bewegt seid zu denken, dass dieser Designansatz zu schwammig formuliert ist: Weit gefehlt. Psychologie kann man zwar nicht in Excel-Tabellen erfassen, man kann sie allerdings vortrefflich beschreiben.

Vordenker diesbezüglich ist Martin Seligman und sein PERMA-Modell.
P ositive Emotionen
E ngagemant
R Relationship, also Beziehung (zum Produkt)
M Meaning, also Bedeutung
A Achievements, Erfolge

Der Ansatz, um Positive UX Design zu erreichen sind sogenannte Erlebnisinterviews. Herkömmliche Nutzerbefragungen bedienen sich oft einfacher Fragen, wie zB. „Wie zufrieden waren Sie mit der Nutzung von Funktion X?“. Bei den Erlebnisinterviews hingegen fragt man, welches Erlebnis sie bei der Nutzung eines Produktes am glücklichsten gemacht hat – und warum.
Bei Tests dieses Verfahrens wurden verschiedene Sets an Emotionen geschaffen, bestehend aus den Übergruppen Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Aufgeschlüsselt in verschiedene Untergruppen kann man daraus folgend nun auf wissenschaftlicher Basis die Motivation und das Wohlbefinden der Nutzer erhöhen. Das angesprochene Set an Bedürfniskarten für die Interviews kann man sich hier genauer ansehen.

Wir finden diesen Ansatz äußerst interessant. Viel zu oft wird sich „nur“ um die Technik und Co. gekümmert, nicht jedoch auf den Nutzer an sich eingegangen – und viel zu oft steht Materielles allein im Vordergrund, ohne sich jedoch wirklich um den Nutzer zu bemühen.

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