Web 4.0 – Versuch einer Definition der nächsten Evolutionsstufe

In unseren beiden letzten Artikeln, die das Web 2.0 bzw. 3.0 beschrieben, wagen wir nun einen Ausblick auf das, was uns noch bevorsteht: Das Web 4.0.
Zugegeben, diese Beschreibung erweist sich unter Zuhilfenahme des heutigen Wissensstandes schwierig, da es sich bei den erwähnten Web-Standards nicht um offizielle Standards handelt, die zB. von einer Behörde oder einem Ministerium entwickelt wurden, sondern vielmehr um eine zusammenfassende Beschreibung dessen, was sich bereits entwickelt hat.
Aufgrund des sich ewig ändernden Charakters des Netzes fällt somit eine Definition basierend auf noch nicht stattgefundenen Ereignissen, gelinde gesagt, schwer.

Dennoch: Die Zukunft ist unausweichlich und aufgrund schon heute vorliegender „Handlungsstränge“ versuchen wir, das Kommende so gut zu beschreiben, wie möglich.
Bestand also das Web 3.0 noch aus einer zunehmenden Semantik und einem stärkeren Fokus auf den Nutzer im Mittelpunkt des Geschehens, so wird unserer Ansicht nach das Web 4.0 das Netz wirklich und wahrhaftig zu einem Netz – engmaschiger, verwobener.
Heute gibt es bereits viel mehr Schnittstellen zum Web, als einen PC. Es gibt Smartphones, Wearables, mit dem Internet verbundene Rauchmelder und Ähnliches, aber dennoch ist weiterhin eine Schwelle zu spüren, wenn man „online geht“.
Im Web 4.0 wird man nicht mehr „ins Internet gehen“, sondern das Netz wird überall sein – in unseren Anwendungen, Diensten, in unserer Kleidung, in unseren Möbeln.
War es im Jahre 2010 noch eine realitätsfremde Machbarkeitsstudie, wenn ein Kühlschrank via Internetzugang automatsch fehlende Lebensmittel nachbestellte, so wird dies in der nächsten Evolutionsstufe zum Standard werden.
Auch die Industrie wird sich erneuten Umwälzungen ausgesetzt sehen. Besonders die deutsche, die oftmals noch nicht einmal im Web 2.0 angekommen zu sein scheint, wird es zunehmend schwerer haben, in dieser zukünftigen Welt zu bestehen.
Maschinen und Geräte werden in dieser neuen Welt immer mit dem Netz verbunden sein, eure Heizung lässt sich vom Hersteller fernwarten und updaten, Verschleißteile von Industriemaschinen melden automatisch ihren bevorstehenden Ausfall und warnen die Verantwortlichen vor, und Logistikunternehmen können ihre Waren, Container und Pakete in Echtzeit verfolgen.

Da auch die Leistungsfähigkeit der einzelnen, nennen wir es mal „Module“, also einzelnen Teilnehmern des Webs kontinuierlich steigt, wird auch die künstliche Intelligenz zunehmend eine Rolle spielen. Heutige sogenannte KI ist oft nichts weiter als eine Ansammlung von „wenn-das-dann-das-Anweisungen“, sprich: Sie ist nicht wirklich intelligent, sie lernt nicht selbsttätig, sie verbessert sich nicht selbstständig und sie verbessert ihre Algorithmen nicht aufgrund vergangener Ereignisse.
Auch das wird sich in der Ära des Web 4.0 ändern, künstliche Intelligenz wird zum ersten Mal tatsächlich intelligent werden.
Kleine Ausblicke darauf gibt es schon heute mit Google Duplex.

Eines steht fest: Es bleibt spannend – und wir bleiben am Ball!

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